Projekt und Leute

Junge Deutsche, Polen, Tschechen und Ukrainer haben sich mit den Unterschieden nationaler und regionaler Erinnerung befasst und nachgedacht, wie es Europäern heute gelingt, sich auf gemeinsame Werte zu besinnen und gemeinsame Schlüsse aus den geteilten Erfahrungen zu ziehen.

Das Projekt lief in drei Phasen zwischen Mai und Oktober 2011 ab und ermöglichte den Teilnehmern die Recherche vor Ort durchzuführen.

  • Schloss Trebnitz – hier haben wir uns einen Überblick verschafft, auch wurden hier die Planung und Vorbereitung, sowie Zeitzeugeninterviews (Deutsche, Polen) geführt

  • Exkursion in das Diözesenarchiv in Zielona Góra

  • Exkursionen nach Pyrehne und Kozaky – um die Orte hautnah zu erleben und Interviews mit den in Kozaki heute lebenden Ukrainern zu führen

Mithilfe der Methode „Oral History“ und durch Archivrecherche wurde eine Dokumentation der Schicksale der zwei Orte (Kozaki und Pyrzany), sowie der damals und heute dort lebenden Menschen geschaffen. Die Recherche umfasste folgendes:

  • Interviews mit noch lebenden Zeitzeugen
  • Aufspüren von Zeugnissen, Bildern und Zeitdokumenten in polnischen, deutschen und ukrainischen Archiven